Okt16
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Low-key Fotos im Studio

Check, Journal

Was versteht man unter Low-Key Aufnahmen

Bei der Low-key Fotografie dominieren immer die dunklen Töne im Bild, vorzugsweise schwarz.
Bei der Low-key Fotografie wird mit wenig Licht gearbeitet, bzw. das Licht gezielt und gerichtet auf die Bereiche im Motiv ausgerichtet die hervorgehoben und betont werden sollen. Die vielen Möglichkeiten der gezielten Lichtsetzung, Streiflichter von oben, von unten, von hinten und vorne und von allen Winkeln, vermittelt immer eine andere Atmosphäre und Stimmung im Bild.

Hintergrund und Motivwahl:

Der Hintergrund ist bei Low-key Aufnahmen in der Regel immer stark abgedunkelt. Vorzugsweise wird ein schwarzer Hintergrund verwendet, der stark unterbelichtet werden sollte. Es sind aber auch alle Grautöne geeignet und können gemäß den eigenen Vorstellungen verwendet werden.
Je nach Geschmack und der kreativen Freiheit des Fotografen sind viel Variationen möglich, wir zeigen hier nur Richtwerte auf.
Bevorzugt werden dunkle Motive, somit ist es zu empfehlen, dass auch die Kleidung und die Haarfarbe dunkel sind. Vielen gefällt es, wenn die Haut eines Models bei Low-Key Aufnahmen dunkel gebräunt ist.

Lichtsetting:

Da bei der Low-key Fotografie in der Regel mit wenigen Lichtquellen gearbeitet wird, sollte das Licht gezielt ausgerichtet werden, um nur die Bereiche hervorzuheben die gewünscht sind.

Bei der Modelfotografie sollte das Fotomodel ca. 2 Meter vom Hintergrund entfernt stehen, damit möglichst kein Licht auf den Hintergrund fällt.

Um Konturen besser vom Hintergrund abzutrennen, ist es empfehlenswert, wenn das Fotomodel bei einem schwarzen Hintergrund auch noch dunkle Haare hat, diese von hinten oder von der Seite zusätzlich zu beleuchten.

Wir können auch ein sogenanntes Haarlicht verwenden, hierfür nehmen wir einen Spot mit Wabe, welcher gezielt von hinten oder der Seite die Haare ausleuchtet.

Um klassische Low-key Fotos zu bekommen, wird die Lichtquelle ziemlich nah an das Motiv bzw. an das Fotomodel gestellt. In der Regel kommt das Licht von der Seite oder von hinten.

Um Streulicht zu vermeiden, sollten alle Lichtquellen im Studio ausgeschaltet sein, nur die gewünschten Lichtquellen sind aktiv.
Ungewünschte Reflexionen oder ungewünschter Lichteinfall lassen sich vermeiden indem diese mit einem dunklen Abdunkler abgeschirmt werden.

Vorzugsweise werden Striplight Boxen eingesetzt, mit Waben um das Licht richtig gezielt zu steuern.

Anwendung:

Low-key Aufnahmen wirken in der Regel sehr geheimnisvoll, dramatisch, aufregend und spannend. Low-Key Aufnahmen sind beliebt in der Aktfotografie. Aber auch um eine düstere unheimliche Stimmung zu erzeugen. Low-key Porträts bringen markante Gesichtszüge richtig zum Ausdruck.

Low-key Fotos sind kontrastreich, dunkel und liegen überwiegend im dunklen Tonwertebereich.

Bei uns im Fotostudio ist alles vorhanden, wahlweise ein schwarzer oder grauer Hintergrund und verschiedene Lichtformer stehen zur Verfügung, um aufregende und spannende Low-key Aufnahmen zu machen.

Na, hast du jetzt Lust auf ein Low-key Fotoshooting bekommen? Wir freuen und auf Dich


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